ein schneller gedanke zwischendurch
tags: finanzkrisewenn die ganzen finanzinstitute aufgrund ihrer starken verflechtung am ende einen monolithischen block bilden, in dem es niemanden mehr gibt, der umfallen darf, ohne gleich das ganze system mit sich zu reissen, wäre das nicht eigentlich ein monopol?
denn wenn dieser block nun mehr oder weniger geschlossen die vergabe von krediten einstellt (oder zumindest erschwert), wo findet man eigentlich den konkurrierenden marktteilnehmer, auf den man ausweichen könnte?
der gedanke kam mir, weil derzeit ach so viel auf dem freien markt rumgehackt wurde. der wäre ja gescheitert und überhaupt. die frage ist: ist der markt gescheitert, oder ein monopolist, der sich in seinen eigenen verflechtungen selbst zu fall gebracht hat?
schlussfolgerungen? noch keine greifbaren. das man im finanzbereich aber ausreichend transparenz und die passenden regeln braucht, dürfte wohl eh niemanden mehr überraschen.
am 20. Dezember 2008 um 23:07 uhr
Dann wäre es ja entsetzlich dumm, die Finazhilfen einem solchen “Monopol” zur Verfügung zu stellen, dqas sie dann eh nicht weiterleitet ?
am 21. Dezember 2008 um 13:08 uhr
Und wer hat die Banken so verflochten? Das Problem mit diesen extrem deregulierten Märkten ist ja grade die Monopolbildung.
am 21. Dezember 2008 um 19:01 uhr
wer das gemacht hat? war es absicht? hätte man es aufhalten können oder müssen? ich bin mir da nicht sicher.
und wenn man schon regeln festlegt, was ich für unausweichlich halte, dann muss man doch immer noch fragen, was regeln helfen, wenn sich die politik so dermassen daneben benimmt, dass es schon weh tut.
denn es war politischer wille, dass sich viele menschen in den usa ein häusschen leisten können sollten, ungeachtet der bonität. und es war die politik, die ihren landesbanden eine zockerei erlaubt hat, die zurecht nur noch mit einem casino zu vergleichen war.
in beiden fällen wäre ein markt besser gewesen. monopole (siehe oben) und politische akteure sind noch immer die grösseren probleme, als ein “derugulierter markt”!
am 22. Dezember 2008 um 15:29 uhr
[...] Viefeld hat in seinem “fifi Blog” eine interessante Feststellung getätigt, die ich mal aufgreifen [...]
am 1. Januar 2009 um 19:14 uhr
Das Monopol das du da vermutest, sind nicht die Banken, sondern ist die Zentralbank, die das Monopol zum Gelddrucken hat…
Nichtsdestotrotz ist das ganze Fiat-Geldsystem nochmal zu überdenken, bevor man es auf Kosten der gesamten Wirtschaft zu retten versucht, damit werden ja die Probleme des Systems nicht gelöst.